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Anker® A7908 – Der Brüllwürfel

Anker® A7908 VerpackungNach einiger Überlegung habe ich mir vor einigen Tagen den Anker® 7908 Bluetooth Lautsprecher bei Amazon für knapp unter 40€ gekauft. Auf Grund der Rezensionen war das für mich das am Besten geeignete Gerät.

Die Firma Anker® war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt und ich hatte auch eher ein billiges NoName Gerät erwartet. Allerdings wurde ich bei der Lieferung des Pakets überrascht.

Der Lautsprecher kommt in einer schicken Verpackung daher und sieht auf den ersten Blick sehr stabil aus. Es gibt keine scharfen Kanten oder sonstige Auffälligkeiten. Auch der Gesamteindruck der Verarbeitung ist wirklich gut.

Anker® A7908Die Ausstattung wirkt auf den ersten Blick allerdings auch sehr minimalistisch. An der Vorderseite gibt es nur eine kleine LED, drei Button und ein kleines Loch. Über die LED wird der Status bekanntgegeben, also gepaart, ungepaart oder ob der Akku leer ist. Die Button sind für Play, lauter und leiser. Das kleine Loch ist der Lautsprecher für die eingebaute Freisprechfunktion.

An der Seite hat der Würfel einen mechanischen Off/On Schalter, einen AUX IN Port und einen Micro-SUB Eingang samt Ladekontrollleuchte. Also alles minimalistisch.

Das erste Paaren mit einem Bluetooth-fähigem Gerät geht recht schnell von der Hand. Den Würfel einschalten, die vordere LED blinkt rot und blau, und den Würfel über das Handy etc. suchen. Dieser Vorgang dauert nur ungefähr 30 Sekunden. Dann ist die Verbindung hergestellt und dem Abspielen steht nichts mehr im Weg.

Natürlich darf man bei einem Gerät mit dem Preis und der Größe keine Wunder erwarten. Aber die Töne sind satt und Höhen und Tiefen ausgeglichen. Bass kommt selbstverständlich kaum zustande, was aber auch nicht schlimm ist, weil die Musik ansonsten sauber rüberkommt. Mit Musik von Iron Maiden und Metallica kommt der „Brüllwürfel“ ohne Probleme klar. Einzig mit „One“ von Metallica hat er ein leichtes Problem mit Übersteuern der Töne. Aber da hadern schon normale Soundsysteme mit, insofern ist das kein großes Problem.

Geliefert wird der Würfel übrigens mit einem AUX- und einem Micro-USB-Kabel. Ein Netzteil wird nicht mitgeliefert. Aber ein iPad-Netzteil funktioniert auch. Außerdem wird für den Transport eine Microfaser-Tasche mitgeliefert. So bekommt der Würfel beim Transport keine Macken.

Ich bereue den Kauf und die knapp 40€ nicht. Bei mir steht der Würfel im Badezimmer und ersetzt in Zukunft die schreckliche und fast unerträgliche Musik aus dem Radio. So beginnen meine Tage in Zukunft deutlich angenehmer.

WhatsApp Web für iOS – How to

WhatsApp Web hat sich endlich bis auf iOS durchgekämpft. Lange Zeit war das nicht abzusehen. Wer die Funktion noch nicht nutzen kann, für den habe ich einen kleinen Tipp.

Ihr geht in die Einstellungen in WhatsApp und erstellt ein komplettes Backup eurer WhatsApp Daten. Das ist ganz wichtig! Danach deinstalliert ihr WhatsApp vom iPhone und installiert es im Anschluss neu.

Bei der folgenden Ersteinrichtung gebt ihr eure Telefonnummer ein und stellt das Backup wieder her. Und siehe da.

In den Einstellungen findet sich der Menüpunkt für WhatsApp Web.

Wie immer alles ohne Gewähr. Ausprobieren auf eigene Gefahr.

— Nachtrag —

Nach der Neuinstallation müsst ihr in eurem Profil euren gewählten Namen neu eingeben. Der wird beim Backup nicht mitgesichert.

Acer Chromebook C3B-111

Foto 18.07.15 13 38 09Beim Amazon Prime Day habe ich endlich zugeschlagen. Lange schon wollte ich schon mal ein solches Gerät testen. Dank Amazon ist mir dieses nun möglich.

Sobald man das Paket bekommt stellt man gleich fest, dass dieses Gerät nicht sonderlich schwer sein kann. Und wenn man dann das Gerät auspackt, dann denkt man „Wow“.

Der Erste Eindruck ist wirklich gut. Flach, leicht, handlich, gut verarbeitet. Es ist nicht besonders verwindungsarm, aber wirkt trotzdem stabil.
Einziges Manko, das Displayscharnier ist ziemlich schwergängig. Daher

Beim ersten Hochfahren wird man von dem Google Betriebssystem Chrome begrüßt. Es wirkt aufgeräumt und einfach zu bedienen. Insofern hat Google bei dem Chromebook sein Versprechen gehalten.

Sobald man das Gerät kurz konfiguriert und mit seinem Google-Account aktiviert hat, kann man loslegen.

Es läuft alles über den Chrome Browser. Insofern ist das System schlank und extrem schnell. Ein Klick und nach spätestens 2 Sekunden startet die entsprechende Anwendung. Und natürlich sind von Android bekannte Apps mit an Board. Books, Movies, Music, etc. Wer allerdings ansonsten Apple Geräte nutzt, der kann mit den Apps wenig anfangen.

Auch die im Store vorhandenen Apps bilden fast alles ab, was man zum täglichen Arbeiten benötigt. Trotzdem ist das Gerät, wie erwähnt, kein Ersatz für ein richtiges Notebook.
Abgesehen davon ist das Gerät ganz gut ausgestattet. 2 USB 3.0 Anschlüsse, 1 HDMI Anschluss und einen SD-Karten Einschub.

Ich bin bisher größtenteils überzeugt. Ich werde in den nächsten Wochen sehen, wie sich das Gerät im alltäglichen Gebrauch schlägt. Bin gespannt.