Archiv der Kategorie: Technik Windows

How to: Upgrade auf Windows 10 in VirtualBox

Tipp: Hardwareprüfung beim Windows 10-Upgrade umgehen – Der Tutonaut

Anbei ein How to zum Upgrade von Windows 8.1 auf Windows 10 in VirtualBox.

Leider gibt es im Moment keine andere Möglichkeit ein Upgrade von Windows 8.1 auf Windows 10 in VirtualBox durchzuführen, weil der VirtualBox Grafikadapter offiziell von Windows 10 nicht unterstützt wird.

Aber mit der Anleitung funktioniert es. Ich habe es vor ein paar Tagen getestet. Allerdings dauert das Upgrade damit mehrere Stunden.

R.I.P. Windows XP

Heute ist der letzte Tag… Nach fast 13 Jahren wird ab heute der Support für Endbenutzer von Windows XP eingestellt. Und das ist auch gut so.

Am 25. Oktober 2001 erblickte XP das Licht der Welt. Es galt als das fortschrittlichste Betriebssystem. Und wenn man ehrlich ist muss man gestehen, dass XP damals ein Meilenstein war.

Eine, für damalige Verhältnisse, schicke Oberfläche, perfomant, stabil und gut zu administrieren. Nach dem Reinfall mit Windows ME endlich ein richtiger und würdiger Nachfolger von Windows 2000.

Heute, am 08. April 2014, endet es. Nur noch zahlende Unternehmen und Behörden bekommen weiterhin Updates für XP.

Und deswegen muss man an dieser Stelle auch klar sagen, dass auf privaten Rechnern Windows XP nichts mehr verloren hat. Hacker und Programmierer von Schadsoftware werden ab heute gezielt die unsicheren XP Rechner angreifen. Und da wird auch ein aktueller Virenschutz nicht mehr helfen.

Leute, die lieber nicht auf Windows 8.1 umstellen wollen, können sich bei eBay ja auch erst mal eine Windows 7 Lizenz besorgen und den Umstieg auf ein die aktuelle Version aufsparen.

Sandboxie: Sandbox für Einsteiger

Was ist eine Sandbox und warum sollte man sich einen Sandkasten installieren? Die Antwort ist ganz einfach. Es geht um Sicherheit.

Sandboxie ist kleines Tool, welches für Privatnutzer kostenlos ist. Unternehmen bezahlen knapp 40€ pro Lizenz pro Jahr. Das ist ein fairer Preis.

Die Sandbox sorgt dafür, dass ausgewählte Programme keinen direkten Zugriff auf das Betriebssystem haben und im Speicher in einem gesicherten Bereich ausgeführt werden. Wenn man also ein Mailprogramm in der Sandbox ausführt, dann kann z.B. in der Theorie kein Virus, der an eine Mail angehängt ist, ins Betriebssystem überspringen. Selbiges gilt für den Webbrowser.

In Zeiten von massiver Ausbreitung von Viren wie z.B. Sality ist diese Lösung der Sandbox für Privatanwender durchaus sinnig. Das ein Virenprogramm auf dem Computer installiert sein muss, versteht sich von selbst.

TrueCrypt

Vor einigen Tagen musste ich mich mal wieder mit TrueCrypt beschäftigen. TrueCrypt ist ein kleines Programm, mit dem man einfach eine Datei anlegt, die verschlüsselt ist. In dieser Datei kann man dann Daten ablegen.

Da es aber auch Leute gibt, die gerne unterwegs auch mal auf ihrem USB-Stick ein verschlüsseltes Archiv ablegen, damit z.B. bei der Einreise in China nichts geklaut werden kann, gibt es eine einfache Methode um diesen verschlüsselten Container schnell einzubinden, ohne immer das Programm TrueCrypt selbst zu starten.

Mehrere Optionen stehen zur Auswahl:

Eine verschlüsselte Datei direkt auf dem USB-Stick:

  • Zuerst lädt man TrueCrypt Portable runter und legt es auf dem USB-Stick ab
  • Dann erstellt man einen verschlüsselten Container auf dem USB-Stick
  • Im Anschluss legt man eine Batch-Datei an mit folgendem Inhalt:
truecrypt /v myvolume.tc /lx /a

Diese Befehlszeile sorgt dafür, dass die verschlüsselte Datei als Laufwerk X eingebunden wird.

  • Danach legt man eine zweite Batch an um das Volume wieder auszuwerfen:
truecrypt /q /dx

Diese Befehlszeile sorgt dafür, dass das Volume wieder geschlossen wird und Laufwerk X verschwindet.

Alternativ kann man natürlich auch den verschlüsselten Container in einem Unterordner anlegen und automatisch beim Starten der Batch-Datei einen Laufwerksbuchstaben zuweisen lassen:

Folgende Befehlszeile in der Batch ist nötig:

@echo off %debug%
if not “%OS%”==”Windows_NT” exit /b
setlocalfor %%l in (Q T U V W X Y Z H I J L M N O) do (

set LW=%%l
mountvol %%l: /L >nul
if errorlevel 1 (
subst | findstr /B “%%l:” > nul
if errorlevel 1 (
net use %%l: >nul 2>&1
if errorlevel 1 goto mount
)
)
)
echo Kein Laufwerksbuchstabe frei
pause
exit /b
:mount%~dp0Verzeichnis\truecrypt.exe /volume %~dp0Verzeichnis\Verschlüsselte_Datei /a /q /l %LW% /e

Diese Befehlszeile sorgt dafür, dass erst mal ein freier Laufwerksbuchstabe reserviert wird, dann wird TrueCrypt gestartet und nach der Passworteingabe wird automatisch ein Explorer-Fenster geöffnet.

Ich hoffe, dass hilft einigen von euch.

Autorun.inf unter Windows 7

Folgendes Projekt stand an:

Wie kann man Windows dazu bringen, dass es beim Anschließen einer USB Platte an den Rechner automatisch ein bestimmtes Programm von der Platte gestartet wird?

Die Antwort ist ganz einfach… Das geht nicht mehr.

Funktionieren würde das mit einer “autorun.inf” im Hauptverzeichnis der Festplatte… Dummerweise wurde diese Funktion aber ab Windows 7 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet, da darüber immer wieder Viren eingeschleppt wurden.

Das ist auch der Grund, weswegen die meisten Virenscanner die Ausführung der autorun.inf verhindern oder die Datei löschen.

Insofern muss man weiterhin per Explorer auf die Platte drauf und das Programm ausführen…

Aber Sicherheit geht vor.

Windows 2000 und die Virenscanner

Windows 2000 ist ja nun schon ein paar Jahre alt und schon seit langer Zeit von Microsofts Seite abgekündigt. Und das ist auch gut so.

Windows 2000 (kurz W2k) ist eine uralte Version und sollte nirgendwo mehr auf irgendwelchen Rechnern installiert sein. Nicht nur, weil Microsoft für W2k keine Sicherheitsupdates mehr ausliefert, sondern auch weil alle Anbieter von Antivirensoftware wie z.B. Kaspersky, Bitdefender und Co. ihre Produkte nicht mehr für W2k freigeben. Der Pflegeaufwand wäre einfach zu groß.

Insofern muss jeder, der einen Rechner mit Windows 2000 betreibt, schleunigst auf aktuelle Betriebssysteme umstellen, da ein Rechner ohne Virenscanner eine Gefahr für andere Internetnutzer darstellt.